Alles andere als Käse! – Über den Hirzer nach Meran

Europäischer Fernwanderweg E5 - Oberstdorf - Meran

Auf dem Weg zum Hirzer

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Es wird steiniger – Noch ca. 400 Meter und das Ziel Hirzer ist erreicht

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Auf dem Hirzer-Plateau – Endlich angekommen!

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Ausblich vom Hirzer-Plateau

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Auf dem Hirzer-Plateau morgens um 9:30 Uhr

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Hirzer and Friends

Hirzer – was klingt wie ein Allgäuer oder Schweizer Bergkäse ist der höchste Berg der Sarntaler Alpen und heute meine letzte Station über die Alpen und auf dem Weg nach Meran. Fast 2800 Meter hoch liegt der Hirzer. Von meiner Ausgangsstation, der Mahdalm, nach einigen Kehren über Fahrwege steht er nun vor mir und ist zudem genau der Endpunkt zweier Abstiegsalternativen nach Meran. Zum einen könnte ich über den Hirzer in das auf ca. 2000 Meter gelegene Skigebiet Meran 2000 oder zum anderen einfach wieder vom Berg hinab, um über Salthaus nach Meran zu gelangen. In beiden Fällen müssen die letzten Meter mit Seilbahn und Bus bewältigt werden. Ich entscheide mich der einfachheithalber fuer Alternative B! Es ist 8:20 Uhr, es ist kalt und an einem normalen ‚Arbeits-Donnerstag‘ würde ich nicht im Traum daran denken, 800 Meter in die Höhe zu steigen, um mit dieser Art Berg- und Frühsport der ‚heftigen‘ Art meinen Kreislauf wirklich nachhaltig in Schwung zu bringen. Nur mit einem Tagesrucksack ausgestattet und damit fast schon beflügelt, geht es relativ zügig nach oben, zuerst über Almenwege, dann über Geröll und danach wirklich anspruchsvoll über teilweise ausgesetzte Kletterpassagen. Auf dem Berg angekommen, wirkt alles sehr karg, zwar beeindruckend und durch viel Sonnenlicht unterstützt auch freundlich – die schmalen Bergwege erinnern fast etwas an Frodos Reisen in der ‚Der Herr der Ringe‘, aber irgendwie zaehlt heute, so viel Spass dieser Aufstieg auch gemacht hat, nur der Abstieg und damit das Ziel, und das heißt eben Merano in Südtirol!

Die letzte Etappe geschafft! Vom Hirzer runter nach Salthaus im Passeiertal – Meran ist nah!

Der Weg nach unten geht noch etwas schneller ‚von der Hand‘ als nach oben, auch wenn ich mich mehrfach bzgl. der Ankunftszeit verschätze. Die Seilbahn bringt uns uns schlussendlich komplett nach unten ins Tal. Auf den letzten 5 KM bis nach Meran nutzen wir den Bus. Langsam dämmert es, wir sind wirklich in Italien, wir haben es wirklich geschafft – von Oberstdorf nach Meran zu laufen! Dabei äußert sich das am meisten erhebende und stärkste Gefühl der Freude, in dem Moment wenn man mit der Seilbahn gen Tal schwebt und langsam zu begreifen beginnt, dass sämtliche Höhenmeter sowie die gesamte Strecke selbst und aus eigener Kraft zurückgelegt und überwunden wurden. Dieser leichte und mühelose ‚Flug‘ ins Tal ist wirklich der perfekte Contra- und Schlusspunkt zu dieser Tour, die eben alles andere als Käse ist!

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