Gramm, Pfund oder Kilo, am Ende kommt alle auf’s Gleiche raus… 

16 kg – das entspricht in etwa knapp 2 Sixpacks Mineralwasser, 16 Packungen Mehl, 32 Packungen Nudeln oder 200 Müslieriegel… 
Diese 16 kg habe ich am Mittwochfrüh aufgeladen! Selbst schuld werdet Ihr sagen, und ich muss Euch leider Recht geben… Selbst Schuld weil ich erst am Vorabend unserer Abfahrt mit packen begonnen habe, selbst schuld, weil ich erst 10 Min bevor wir die Wohnung verlassen mussten, die Waage rausgeholt habe, selbst schuld, weil dann keine Zeit mehr blieb, etwas zu ändern… 

  

Also musste ich da durch, mit 16 kg Gepäck auf die erste Etappe – die war ja noch leicht, nur 2,5 Std und unter 1.000 Höhenmetern – vermeintlich leicht… In Wahrheit habe ich meinen Rucksack bereits nach 1,5 Std (also in Stunde 2 unserer Tour) verflucht und mir Gedanken darüber gemacht, wie ich in Gottes Namen Gewicht loswerden kann – natürlich ohne einfach Sachen am Wegesrand stehen zu lassen. 

Die erste Maßnahme war einfach und hat mir sicher jetzt schon 1,5 kg Erleichterung verschafft: der Wasservorrat sollte möglichst auf Minimalmaß gehalten werden und bei der Wahl des als nächstes zu verspeisenden Proviants wurde das Kriterium Gewicht für mich entscheidend… Ich freu mich schon jetzt, wenn der Proviantbeutel sich ab morgen so langsam dem Ende neigt! 

Weitere Verringerungsmaßnahmen funktionieren leider nur in Verbindung mit einer Gepäckaufgabe bei der Post – ich geb’s zu, ich habe darüber nachgedacht und diesen Gedanken sogar bereits mit Ramin geteilt. Am Ende habe ich aber beschlossen, mir diese Option als Ausweg offen zu halten, diese Karte jetzt erst mal aber noch nicht zu ziehen (es ist ja auch erst Tag 2 von 9). 

Stattdessen habe ich mich heute umso mehr gefreut – für einen 2-Stunden Aufstieg mit etwa 1.200 Höhenmetern Überwindung den Rucksacktransport via Materialseilbahn der Hütte nutzen zu können und meine geschätzt nur noch 14,5 kg erst oben wieder entgegen zu nehmen. Nach vorherigem 3 Stunden Abstieg ins Tal war mir diese Option hoch willkommen!!! Jeder Schritt war ein echter Genuss!!

In diesem Sinne, denkt immer daran, ab einem gewissen Punkt, merkt man jedes einzelne Gramm, das man mit sich trägt! Und man erkennt an Ramin’s Beitrag das man sehr leicht gerne zu viel einpacken kann! 

Ich freu mich trotzdem auf Morgen – ohne Rucksacktransport und zolle Ramin meinen gesamten Respekt, das er seinen Rucksack tapfer hochgetragen hat – obwohl er auch den Transport in Anspruch hätte nehmen können.

       PS: Der Beitrag ist von gestern – haben soeben Etappe 3 schweißtreibend aber erfolgreich hinter uns gebracht – dazu morgen mehr!

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